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    ::Fertigmodelle::Grand Tourismo::Saleen S7-R:

Bekannt wurde die amerikanische Sportwagenschmiede von Steve Saleen vor allem durch die Saleen Mustang, eine modifizierte Version des Ford Mustang. Bereits mit der Rennversion dieses Autos war man sehr erfolgreich auf den amerikanischen Rennstrecken unterwegs, und so hat es kaum jemandem verwundert, als Steve Saleen zum 7. Rennen der ALMS im Jahr 2000 die Rennversion des S7 an die Strecke gebracht hat.

Der S7 war eine Neuentwicklung, die von Grund auf von Saleen selbst konzipiert wurde. Dennoch wurde beim S7 zumindest in Teilbereichen wie zuvor wieder mit dem Ford-Konzern zusammengearbeitet. So stammt der 600 PS Big-Block Motor aus den Regalen von Ford.

Das Renndebüt des S7 verlief leider nicht sehr glücklich, wegen Problemen mit dem Getriebe musste das Auto im Laufe des Wochenende zurückgezogen werden. Dazu kamen gleichzeitig noch Streitereien mit dem Corvette-Werksteam um die Legalität des S7-R, die erst später beigelegt werden konnten.


Quelle & Copyright des Fotos: Roger Pincus / racingpincus.com

Die Saison 2001 verlief dann auch deutlich erfreulicher für die von Saleen beauftragten Teams. Zwar hatte Rocketsports in Daytona nach einem Unfall mit einem GT3-Porsche größere Probleme, doch bereits 2 Wochen vor dem 12h-Rennen in Sebring der erste Sieg gefeiert werden, welcher dann zur großen Überraschung in Sebring gegen die Corvette-Werksmannschaft wiederholt werden konnte. In LeMans reichte es zwar nicht zum Klassensieg, doch immerhin die beste Trainingszeit der GTS-Klasse konnte die Mannschaft von Franz Konrad mit ihrem Saleen für sich verbuchen.

Das Jahr 2001 dürfte das mit Abstand erfolgreichste Jahr des Saleen S7-R gewesen sein. Die 4 Exemplare, die in diversen Serien rundum den Globus angetreten sind, erreichten zusammen 29 Trainigsbestzeiten, 27 schnellste Rennrunden und 19 Rennsiege. Die Krönung dieser Erfolgsserie war sicher der Gewinn der GTS-Klasse in der American LeMans Series.

Seither konnte man zwar immer wieder auf sich aufmerksam machen, um einen Titel in einer größeren Serie konnte man aber nicht mehr ernsthaft mitfahren. So war es auch bei den 24h von LeMans 2003. Zwar waren die Vorzeichen für die Saleen-Teams besser als je zuvor, da Saleen endlich die erforderlichen 25 Straßenversionen verkauft hatte und die S7-R dadurch endlich die bis dahin mitgeschleppten Strafgewichte auspacken durften. Doch für das Team von Franz Konrad half auch das nicht viel, man erleidet nach 91 Runden einen Defekt an der Antriebswelle und muss somit vor Rennende einpacken.





Daten des Modells:
Hersteller: Ixo
Erscheinungsjahr: 2004
Artikelnummer: LMM055
Auflage: unbekannt
Detailtreue / Verarbeitung: Das Modell ist sehr gelungen und stellt sicher einen der besten GT aus dem Hause Ixo dar. An den meisten Stellen ist das Auto kaum zu verbessern, lediglich der Diffusor könnte etwas filigraner sein, dazu sind ein paar der schwarzen Bedruckungen leider etwas ausgefranst.
Anmerkungen: keine



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