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Auch wenn Don Panoz inzwischen halb selbstkritisch, halb ironisch gesagt hat "Ich hätte doch nie Frontmotor-Sportwagen gebaut wenn ich etwas von der Sache verstanden hätte" und der Panoz GTR sowie dessen Nachfolger Panoz LMP außer ein paar Einzelsiegen - welche aber in Anbetracht des starken Gegners Audi um so mehr Respekt verdienen - nie einen durchschlagenden Erfolg hatte, so wurden die skurrilen Autos von Panoz in Fankreisen trotzdem zum absoluten Kult.

Quelle & Copyright der Fotos: Andre Strucken / Motorsportfotos.de
Im Jahr 1997 tauchte Don Panoz zum ersten mal mit seinen gewöhnungsbedürftig geformten Autos zum ersten mal an der Rennstrecke auf. Auf dem Papier hatte er in allen Belangen das Beste vom Besten vereint um aus seinem Rennprojekt ein Erfolg zu machen: Die Motoren wurden von der NASCAR-Legende Jack Rush vorbereitet, die Chassis wurden bei Reynard in Auftrag gegeben, und als Einsatzteams wurden die Sportwagen-erfahrenen Teams DAMS und David Prive Racing ausgewählt.
Doch irgendwie kam es dann doch alles anders. Schon beim ersten Rennen, den 12 Stunden von Sebring, musste man wegen Überhitzungsproblemen früh aufgeben. Doch nicht nur dieses eine Rennen sollte man wegen technischer Probleme vor dem Fallen der karierten Flagge beenden müssen. Die Autos hatten die komplette Saison über große Probleme, vor allem mit der Kühlung, und konnten auch nie den Speed der McLaren GTR, Porsche GT1 und Mercedes CLK-GTR mitgehen.

Quelle & Copyright der Fotos: Andre Strucken / Motorsportfotos.de
Zu Saison 1998 hin wurde jedoch einiges am Auto verbessert, was sich auch in den Resultaten niederschlagen sollte. Man konnte in der FIA GT in sieben von zehn Rennen punkten und gar zweimal auf das Podium fahren, dazu errang man in der Amerikanischen Sportwagen Meisterschaft mehrere GT1-Siege und einen Gesamtsieg beim zweiten Rennen in Sebring.
Doch die zweite Saison des GTR-1 sollte auch schon seine vorerst letzte Saison sein. Für das Jahr 1999 hat Panoz seine Autos quasi "aufschneiden" und zum offenen LMP1 umbauen lassen. Nachdem sich 2001 der Nachfolger LMP-07 als Flop herausgestellt hatte, wurden die LMP1 immer weiterentwickelt und erst Ende 2003 in Rente gestellt. Eines der Chassis wurde Ende 2003 jedoch wieder mit der Karosserie eines GTR ausgerüstet und feierte beim 1000Km-Rennen in LeMans sein "Debüt" in der Klasse LM-GTP. Das Auto fuhr 2004 auch in Sebring und bei den 24h von LeMans - allerdings ohne jegliche Aussichten auf eine vordere Position.


Daten des Modells:
| Hersteller: |
AutoArt |
| Erscheinungsjahr: |
??? |
| Artikelnummer: |
69851 |
| Auflage: |
unbekannt |
| Detailtreue / Verarbeitung: |
Wie von AutoArt gewohnt, ein extrem detailliertes und absolut perfekt verarbeitetes Auto. Inzwischen leider kaum noch zu finden. |


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