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Das Formel 1-Team des Iren Eddie Jordan wurde im Laufe der Jahre zum Publikumsliebling und konnte - nach 3 Siegen in den Jahren 1998 und 1999 - als absolutes Highlight der Firmengeschichte im Jahr 1999 mit Heinz-Harald Frentzen sogar kurzfristig in den Kampf um die Weltmeisterschaft eingreifen.
Leider sollte es nach diesen Spitzenergebnissen jedoch nur noch bergab gehen. Eine Entwicklung, die den Grand Prix-Fans von Teams wie beispielsweise Tyrrell in guter Erinnerung sind. Und auch das Ende ist in beiden Fällen ähnlich, genauso wie Ken Tyrrell musste auch Eddie Jordan keine 10 Jahre später seinen Rennstall verkaufen.

Quelle & Copyright der Fotos: Speed Gallery
Das allerletzte Highlight in der Geschichte von Jordan sollte einem Fahrer vorbehalten sein, der unter seinen Kollegen und anderen F1-Experten einen exzellenten Ruf genießt. Giancarlo Fisichella konnte mit dem EJ13 beim Grand Prix von Brasilien seinen ersten Sieg feiern. Gleichzeitig war es der vierte (und wohl letzte) für sein Team und der 168. und bis auf weiteres letzte für Ford als Motorenhersteller.
Der Weg zu diesem Sieg war jedoch voller Turbulenzen. Aus eigener Kraft war das Jordan-Team mit dem EJ13 absolut nicht konkurrenzfähig. Die Tatsache, dass man in der Endabrechnung der Saison trotz des Sieges in Brasilien lediglich 13 Punkte auf dem Konto hatte, spricht wohl Bände. So wundert es auch nicht, dass Giancarlo Fisichella die Saison im Nachhinein (trotz des ersten GP-Sieges) als die schlechteste seiner Karriere bezeichnet hat.

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Wie es zu seinem ersten Grand Prix-Sieg kam, werden viele Formel 1-Fans aber wohl nicht mehr so schnell vergessen. Das Rennen auf der Buckelpiste von Interlagos nahm durch starke Regenfälle eine sehr turbulente Entwicklung, in deren Folge einige Fahrer mit Ihren Autos regelrecht von der Fahrbahn geschwemmt wurden, unter Ihnen auch Juan-Pablo Montoya und Michael Schumacher. Nach gleich 2 schweren Unfällen in der letzten Kurve vor der Start- und Ziellinie musste das Rennen dann in der 54. Runde vorzeitig abgebrochen werden.
Was eigentlich im Reglement ein genau festgelegter Vorgang ist, entwickelte sich in Interlagos jedoch zum großen Chaos, das für außenstehende nicht nachvollziehbar war. Zwar wurde Fisichella mit seinem Auto im Parc Ferme auf den Platz des Siegers gewunken, kurze Zeit später wurde dieses Ergebnis jedoch revidiert und Kimi Räikkönen durfte auf dem Podium den Platz des Siegers einnehmen. Es folgten unzählige Diskussionen, bis die FIA das Ergebnis in der Woche nach dem Rennen revidierte und Giancarlo Fisichella doch noch zum glücklichen Sieger erklärte.


Daten des Modells:
| Hersteller: |
Minichamps |
| Erscheinungsjahr: |
2004 |
| Artikelnummer: |
400 030111 |
| Auflage: |
5.328 Stk. |
| Detailtreue / Verarbeitung: |
Ein perfektes Modell mit viel Liebe zum Detail. Sowohl Aufhängungen, Unterboden als auch die Flügel haben eine nachgeahmte Kohlefaser-Struktur, das Profil der Regenreifen ist perfekt, und der in Airbrush-Technik aufgetragene "After Race Look" wirktum Welten authentischer als jene von HotWheels. |
| Anmerkungen: |
Eine nachträgliche Konvertierung mit Benson&Hedges Decals ist praktisch unmöglich, da dadurch der After Race-look deutlich gestört werden würde, insbes. auf den Seitenkästen. |

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